Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte anregen, das körpereigene Abwehrsystem stimulieren und das vegetative Gleichgewicht harmonisieren soll. Wie der Name bereits verrät, wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und anschließend in den Körper zurückgeführt. Bis zu 10 ml Blut werden entnommen und quasi als „Fremdkörper“ intramuskulär unmittelbar nach der Entnahme wieder injiziert. Eine Aktivierung des Immunsystems ist die Folge.

Das Eigenblut kann auch verändert werden, z. B. indem es mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika (Echinacin) angereichert wird. Neben der homöopathischen Potenzierung gibt es weitere Formen der Eigenblutaufarbeitungen wie zum Beispiel die Behandlung mit Sauerstoff, Ozon und homöopathischen Substanzen.

Man injiziert Eigenblut um aus naturheilkundlicher Betrachtungsweise die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des Patienten enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über Krankheiten, die der Organismus erlebt hat, aber auch über Stoffwechselprodukte und Toxine, wenn deren Spuren nachweisbar bleiben.

Generell wird die Eigenblut-Therapie erfahrungsgemäß bei chronisch geschwächter Abwehrsituation und Allergien verschiedener Art durchgeführt. Durch die Rückinjektion des Blutes ins Gewebe wird durch eine in Folge auftretende Abwehrreaktion diese Information dem Organismus wieder zugänglich gemacht. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers erfahren bestimmte Stoffe im Blut eine geringfügige Veränderung – so die Theorie. Die Immunabwehr deutet diese als Fremdsubstanzen und aktiviert das Abwehrsystem.

 

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